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Melitta Nemeth, geboren 1974, lebt und arbeitet in Budapest, Ungarn, wo
sie an der Akademie für bildende Kunst studiert hat. Sie
gehört zur aktuellen Generation europäischer
Künstler,
die sich der Weiterentwicklung der Konstruktiv-Konkreten Kunst
verschrieben haben.
Mit ihren neusten Arbeiten, der Serie
Verborgene Farben,
unternimmt sie
den Versuch, die Grenzen der Malerei in Bezug auf ihre
Zweidimensionalität und den Einsatz von Farbe, Licht und
Reflexion zu erweitern. Aus dem Ausgangsmaterial, Aluminium- oder
MdF-Platten, höchst
präzise herausgeschnittene Folgen geometrischer Formen
führen den Blick des Betrachters über die Farbgebung
ihrer Schnittkanten zur Rückseite der Objekte, deren farbliche
Gestaltung nur im Widerschein und somit indirekt zu sehen ist. So
werden die Materialstärke der Arbeiten, die Beschaffenheit der
sie jeweils tragenden Wand und die spezifische Lichtsituation zu
Elementen eines Gesamtwerks.
Für Melitta Nemeth ist es eine der wichtigsten Aufgaben der
Konkreten Kunst heute, bestehende Beschränkungen, etwa der
herkömmlichen Malerei, zu überwinden und die
Variationen von Form, Farbe und Licht in ihrem Zusammenwirken immer
wieder neu zu bestimmen.
Eröffnung
Donnerstag, 29. April 2010, 19 Uhr
Laufzeit
30. April bis 5. Juni 2010
Geöffnet Do – Sa 15 – 19 Uhr sowie
täglich nach Absprache
www.melittanemeth.blogspot.com